TaeKwonDo

Taekwondo, der Kampfsport, der seinen Ursprung  auf der koreanischen Halbinsel hat, fand seine große weltweite Verbreitung in der 2. Hälfte des vergangenen Jahrhunderts. Mit seinem Einzug in Europa verbreitete es sich durch seine einzigartige Dynamik in den Techniken und Bewegungsabläufen, sowie auf Grund seiner umfassenden Schulung von Körper und Geist, sehr schnell.

Zunehmend entwickelte sich aus der ursprünglichen Kampfkunst, zur waffenlosen Selbstverteidigung, ein Wettkampfsport, der seit 2000 olympisch ist.

 

 

Der Begriff TaeKwonDo  ist eine Zusammenfügung der Begriffe, die diesen Sport prägen.

 

Tae      =   „Fuß“    ( steht für seine einzigartigen und vorrangig ausgeführten Fußtechniken)

Kwon   =   „Faust“ ( steht für alle Hand- und Fußtechniken)

Do       =   „der geistige Weg“ bzw. „die Lehre“.

 

Für den Taekwondoin gelten 5 Grundsätze, nach deren Vervollkommnung er streben sollte:

 

Yäe Ui – „Höflichkeit“ (durch objektives Verhalten gegenüber anderen)

Yom-Chi – „Integrität“   (fördert die Fähigkeit Recht und Unrecht zu unterscheiden)

In-Nae – „Durchhaltevermögen“ (hilft Dir, durch Geduld und Kontinuität Deine Ziele zu erreichen)

Guk-Gi – „Selbstdisziplin“  (sie ist äußerst wichtig, um z.B. sinnlose Verletzungen im Training zu vermeiden)

Beakjul-bool-gul – „Unbezwingbarkeit“  (hilft Dir, stets konsequent für Gerechtigkeit einzutreten).

 

Im Taekwondo unterscheiden wir verschiedenen Trainings- und Wettkampfdisziplinen:

 

–          Freikampf    – mit Vollkontakt,  die olympische Disziplin,

–          Formenlauf – dient als Technikschulung und wird auch wettkampforientiert betrieben,

–          Bruchtest     – basiert auf den erlernten Techniken und zeigt deren Effektivität,

–          Selbstverteidigung – ist die traditionelle Grundlage unseres Kampfsports.

 

Die Vielfältigkeit des Taekwondo-Trainings verhilft uns zu einer besseren Körperwahrnehmung, steigert das Selbstwertgefühl und hilft, der Bewegungsarmut unserer modernen Gesellschaft entgegenzuwirken.